Mittendrin - draußen
Eine Ausstellung zum Jahresthema 2002 der Caritas zum Thema der psychischen Krankheit.

Reithalle München-Schwabing, 10.10.02


#15/2002
In einer transportablen, nach vorn offenen Kiste präsentieren sich sog. Betroffene, Angehörige und Helfer. Ausgehend von der These, dass psychische Krankheit sich vor allem im Begriff der Beziehung spiegelt, zu sich selbst und seiner Umwelt, wurde diese so verallgemeinert. Die einseitig offene Kiste symbolisiert den begrenzten, abgeschlossenen Raum des Einzelnen. Gleichzeitig bietet sie die Offenheit nach vorn - auf den Betrachter (bzw. den Fotografen) hin. Der Mensch in dem offenen aber begrenzten Raum muß nun in diesem agieren. Mit Grenze und Offenheit, mit Enge und Weite, auf sein Gegenüber und/oder sich selbst bezogen. Alle agieren dabei unter ähnlichen Bedingungen, im selben Raum, aber auf je die eigene Art und Weise. Präsentiert wurde eine Auswahl von 30 Fotografien in der Originalgröße der Kiste (100 x 200 cm) im Rahmen des "Tages der seelischen Gesundheit" am 10. Oktober 2002, anlässlich der Veranstaltung zum 80-jährigen Geburtstag der Caritasverbandes der Erzdiözese München und Freising. Ausstellungsort war die "Reithalle" in München-Schwabing.
Das daraus entwickelte Fotobuch Mittendrin wurde 2004 zum Deutschen Fotobuchpreis nominiert.
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